Neues vom Seniorenbeirat Arnstorf
Anfang
März trafen sich die Seniorenbeiräte im „Zentrum für Familie und Senioren“.
Nach der Begrüßung stellte Iris Salewski den anwesenden Beiräten die Frage, ob
sie die Zusammensetzung des Beirates noch für aktuell halten. Im Jahr 2006 war
man davon ausgegangen, dass es gut ist, wenn jede Institution, die sich mit
Senioren beschäftigt, Mitglied im Seniorenbeirat ist. Darum wurde jeweils eine
Person bestimmt, die diese Aufgabe im Beirat übernimmt. Seinerzeit hatten sich
auch interessierte Arnstorfer und Arnstorferinnen für diese Mitwirkung
gemeldet. Iris Salewski schlug vor, diese grundsätzliche Regel beizubehalten,
dennoch aber die derzeitigen Mitglieder zu befragen, ob das für sie so noch
zutrifft und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben,
sich in die Arbeit des Seniorenbeirats einzubringen. Bürgermeister Brunner
wünscht sich an dieser Stelle ein schlagkräftiges Gremium, das sich für die
Belange der Senioren in Arnstorf einsetzt. An dieser Stelle sei bemerkt, dass
der Seniorenbeirat in der Gemeinde seit seiner Gründung in beratender Funktion
für den Marktrat tätig ist.
Im zweiten Tagesordnungpunkt erklärte Iris Salewski, dass sie den Vorsitz im Seniorenbeirat abgibt. Eine Nachfolgerin ist gefunden. Ab sofort wird Anita Zanella den Vorsitz im Beirat übernehmen.
Die anwesenden Beiräte
sind mit dieser Änderung einverstanden, insbesonder Bgm. Brunner begrüßt, dass
Iris Salewki und Anita Zanella schon vor der Sitzung über die Nachfolge
gesprochen haben und somit keine Lücke entsteht
Iris Salewski wird
weiterhin drei Gruppen leiten. So wird sie einmal im Monat den RentnerRatsch,
den Literaturkreis und das Perlentreffen betreuen und außerdem in der
Übergangszeit der neuen Vorsitzenden zur Seite stehen.
In einem Telefonat am
11.3.25 erklärte Josef Haberl, dass er seinen Posten als 2. Vorsitzender
ebenfalls aufgeben wird.
Hiltrud Hasselmeier,
die seit einiger Zeit die Gruppe der „Bewegten Senioren“ organisiert, hat sich
angeboten, sich als Mitglied des Seniorenbeirates aktiv in dessen Arbeit
einzubringen. Wir freuen uns über den Entschluss.
Im Zentrum für Familie und Senioren sind alle Aktivitäten eingespielt und laufen problemlos. In der letzten Zeit haben sich einige neue Besucherinnen zum Treffen am Dienstag eingefunden und auch bei den Leseratten hat sich ein neues Mitglied über die VHS angemeldet. Iris Salewski berichtete von einem Treffen mit Elisabeth Perica, bei dem die Idee entstand, am Freitag vormittag zwischen 10 und 11.30 Uhr unter dem Motto „Reden hilft“ einmal im Monat eine Gesprächsrunde für pflegende Angehörige anzubieten. Die Anwesenden Beiräte sind der Meinung, man könne das Angebot ins Programm aufnehmen und sehen, wie es sich entwickelt.
Die Nachbarschaftshilfe
Wir haben schon im vergangenen Jahr über die Feier zum 10jährigen Bestehen
berichtet. Anfang Januar 2025 hat Hermine Feilen, die Leiterin der
Nachbarschaftshilfe „Dein Nachbar – Dein Nächster“ die Daten der Einsätze im
Jahr 2024 nachgereicht. Insgesamt waren es 577 Einsätze, also nahezu 2 Einsätze
täglich. Fünf Mal wurden Besorgungen gemacht, zehn Mal wurden kleine
handwerkliche Dienste angefordert und neun Mal Hilfe im Garten. In 14 Fällen
mussten Tiere beaufsichtigt werden. Einen vollkommen unverzichtbaren Dienst
leisten die Nachbarschaftshelfer, wenn sie Fahrten übernehmen. Im
vergangenen Jahr waren das 539 Fahrten,
es wurden 24.543 km zurückgelegt – 1.432 km mehr als im Jahr 2023.
Bürgerfahrdienst
Walter Machtl
berichtet, dass es mitunter recht schwierige und unzufriedene Fahrgäste gibt,
die sich darüber beklagen, dass die Abholzeiten vom jeweiligen Fahrer nicht
exakt eingehalten werden können. An der Stelle sei darauf hinzuweisen, dass der
Dienst für die Fahrgäste komplett kostenlos ist und die Fahrer und die Fahrerin
diesen Dienst ganz und gar ehrenamtlich leisten!
Die beiden anwesenden Fahrer berichteten auch, dass es zunehmend schwierig mit
demenzkranken Fahrgästen wird, weil die mitunter vergessen, wo sie hinwollen
und was dort zu tun ist. Es ist auch schon vorgekommen, dass der Fahrer seine
Fahrgast suche musste.
Walter Machtl
berichtete auch, dass die Mehrheit der Fahrgäste aus den umliegenden Gemeinden
Roßbach, Simbach, Malgersdorf, Schönau (Umkreis ca. 10 km vom Ortskern Arnstorf)
den Dienst beansprucht. Darum schlägt er dem Bürgermeister vor, die Bürgermeister
der betroffenen Gemeinden aufzufordern, sich an den Kosten des Fahrdienstes zu
beteiligen.
Zum Thema der Fahrten zu Ärzten berichtet Bgm.Brunner, dass wir in Arnstorf mit Ärzten deutlich unterversorg sind und dass ein Medizinische Versorgungzentrum in Arnstorf geplant werden soll.
Familienpaten Arnstorf
Christine Pröckl berichtet, dass des bei den
FamilienPaten aktuell keine größerne Probleme gibt. Allerdings erwähnte sie
dass sie in der letzten Zeit Familien eine Absage erteilen musste, weil ihr die
Paten fehlen.
Im letzten „Lieber Arnstorf“ war ein Bericht über
die Familienpaten auf den sich erfreulicherweise eine Interessentin als Patin
gemeldet hat.
Wegen zu geringer Beteiligung haben die Familienpaten die regelmäßigen Kinderaktionen ausgesetzt und bieten mehrmals im Jahr Aktionen an, die dann jeweils ein besonderes Thema ansprechen.
Arnstorfer Kulturwege
Gudrun Richter-Förtsch berichtete über die
Kulturwege im vergangengen Jahr und stellte ihre Planung für das laufende Jahr
vor: Einen Besuch in der Ölmanufaktur, den Mühlhamer Keller besuchen und einen
Besuch im LebenshilfeKaffee in Landau.
Es hat sich als gut herausgestellt, den Mittwoch
beizubehalten, weil an dem Tag auch der Bürgerfahrdienstwagen für die Fahrten
zur Verfügung stehen kann.
Bürgemeister Brunner bedankte sich ebenfalls bei
der scheidenden Vorsitzenden für die
engagierte Arbeit im Seniorenbeirat und sichert Anita Zanella zu, sie
bei allen Ideen zu unterstützen und ein offenes Ohr für die Belange der
Senioren zu haben.