Dienstag, 18. März 2025

Neues aus dem Seniorenbeirat - Sitzung im März 2025

 Neues vom Seniorenbeirat Arnstorf

 

Anfang März trafen sich die Seniorenbeiräte im „Zentrum für Familie und Senioren“. Nach der Begrüßung stellte Iris Salewski den anwesenden Beiräten die Frage, ob sie die Zusammensetzung des Beirates noch für aktuell halten. Im Jahr 2006 war man davon ausgegangen, dass es gut ist, wenn jede Institution, die sich mit Senioren beschäftigt, Mitglied im Seniorenbeirat ist. Darum wurde jeweils eine Person bestimmt, die diese Aufgabe im Beirat übernimmt. Seinerzeit hatten sich auch interessierte Arnstorfer und Arnstorferinnen für diese Mitwirkung gemeldet. Iris Salewski schlug vor, diese grundsätzliche Regel beizubehalten, dennoch aber die derzeitigen Mitglieder zu befragen, ob das für sie so noch zutrifft und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich in die Arbeit des Seniorenbeirats einzubringen. Bürgermeister Brunner wünscht sich an dieser Stelle ein schlagkräftiges Gremium, das sich für die Belange der Senioren in Arnstorf einsetzt. An dieser Stelle sei bemerkt, dass der Seniorenbeirat in der Gemeinde seit seiner Gründung in beratender Funktion für den Marktrat tätig ist.

Im zweiten Tagesordnungpunkt erklärte Iris Salewski, dass sie den Vorsitz im Seniorenbeirat abgibt. Eine Nachfolgerin ist gefunden. Ab sofort wird Anita Zanella den Vorsitz im Beirat übernehmen.

Die anwesenden Beiräte sind mit dieser Änderung einverstanden, insbesonder Bgm. Brunner begrüßt, dass Iris Salewki und Anita Zanella schon vor der Sitzung über die Nachfolge gesprochen haben und somit keine Lücke entsteht

Iris Salewski wird weiterhin drei Gruppen leiten. So wird sie einmal im Monat den RentnerRatsch, den Literaturkreis und das Perlentreffen betreuen und außerdem in der Übergangszeit der neuen Vorsitzenden zur Seite stehen.

In einem Telefonat am 11.3.25 erklärte Josef Haberl, dass er seinen Posten als 2. Vorsitzender ebenfalls aufgeben wird.

Hiltrud Hasselmeier, die seit einiger Zeit die Gruppe der „Bewegten Senioren“ organisiert, hat sich angeboten, sich als Mitglied des Seniorenbeirates aktiv in dessen Arbeit einzubringen. Wir freuen uns über den Entschluss.

Im Zentrum für Familie und Senioren sind alle Aktivitäten eingespielt und laufen problemlos. In der letzten Zeit haben sich einige neue Besucherinnen zum Treffen am Dienstag eingefunden und auch bei den Leseratten hat sich ein neues Mitglied über die VHS angemeldet. Iris Salewski berichtete von einem Treffen mit Elisabeth Perica, bei dem die Idee entstand, am Freitag vormittag zwischen 10 und 11.30 Uhr  unter dem Motto „Reden hilft“ einmal im Monat eine Gesprächsrunde für pflegende Angehörige anzubieten. Die Anwesenden Beiräte sind der Meinung, man könne das Angebot ins Programm aufnehmen und sehen, wie es sich entwickelt.

Die Nachbarschaftshilfe

Wir haben schon im vergangenen Jahr über die Feier zum 10jährigen Bestehen berichtet. Anfang Januar 2025 hat Hermine Feilen, die Leiterin der Nachbarschaftshilfe „Dein Nachbar – Dein Nächster“ die Daten der Einsätze im Jahr 2024 nachgereicht. Insgesamt waren es 577 Einsätze, also nahezu 2 Einsätze täglich. Fünf Mal wurden Besorgungen gemacht, zehn Mal wurden kleine handwerkliche Dienste angefordert und neun Mal Hilfe im Garten. In 14 Fällen mussten Tiere beaufsichtigt werden. Einen vollkommen unverzichtbaren Dienst leisten die Nachbarschaftshelfer, wenn sie Fahrten übernehmen. Im vergangenen  Jahr waren das 539 Fahrten, es wurden 24.543 km zurückgelegt – 1.432 km mehr als im Jahr 2023.

Bürgerfahrdienst

Walter Machtl berichtet, dass es mitunter recht schwierige und unzufriedene Fahrgäste gibt, die sich darüber beklagen, dass die Abholzeiten vom jeweiligen Fahrer nicht exakt eingehalten werden können. An der Stelle sei darauf hinzuweisen, dass der Dienst für die Fahrgäste komplett kostenlos ist und die Fahrer und die Fahrerin diesen Dienst ganz und gar ehrenamtlich leisten!
Die beiden anwesenden Fahrer berichteten auch, dass es zunehmend schwierig mit demenzkranken Fahrgästen wird, weil die mitunter vergessen, wo sie hinwollen und was dort zu tun ist. Es ist auch schon vorgekommen, dass der Fahrer seine Fahrgast suche musste.

Walter Machtl berichtete auch, dass die Mehrheit der Fahrgäste aus den umliegenden Gemeinden Roßbach, Simbach, Malgersdorf, Schönau (Umkreis ca. 10 km vom Ortskern Arnstorf) den Dienst beansprucht. Darum schlägt er dem Bürgermeister vor, die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden aufzufordern, sich an den Kosten des Fahrdienstes zu beteiligen.

Zum Thema der Fahrten zu Ärzten berichtet Bgm.Brunner, dass wir in Arnstorf mit Ärzten deutlich unterversorg sind und dass ein Medizinische Versorgungzentrum in Arnstorf geplant werden soll.

Familienpaten Arnstorf

Christine Pröckl berichtet, dass des bei den FamilienPaten aktuell keine größerne Probleme gibt. Allerdings erwähnte sie dass sie in der letzten Zeit Familien eine Absage erteilen musste, weil ihr die Paten fehlen.

Im letzten „Lieber Arnstorf“ war ein Bericht über die Familienpaten auf den sich erfreulicherweise eine Interessentin als Patin gemeldet hat.

Wegen zu geringer Beteiligung haben die Familienpaten die regelmäßigen Kinderaktionen ausgesetzt und bieten mehrmals im Jahr Aktionen an, die dann jeweils ein besonderes Thema ansprechen. 

Arnstorfer Kulturwege

Gudrun Richter-Förtsch berichtete über die Kulturwege im vergangengen Jahr und stellte ihre Planung für das laufende Jahr vor: Einen Besuch in der Ölmanufaktur, den Mühlhamer Keller besuchen und einen Besuch im LebenshilfeKaffee in Landau.

Es hat sich als gut herausgestellt, den Mittwoch beizubehalten, weil an dem Tag auch der Bürgerfahrdienstwagen für die Fahrten zur Verfügung stehen kann.

 Zum Ende der Sitzung bedankt sich Iris Salewski bei allen Seniorenbeiräten für die langjährige Unterstützung und wünscht der Neuen viel Freude an den Aufgaben, die sie übernommen hat..

Bürgemeister Brunner bedankte sich ebenfalls bei der scheidenden Vorsitzenden für die  engagierte Arbeit im Seniorenbeirat und sichert Anita Zanella zu, sie bei allen Ideen zu unterstützen und ein offenes Ohr für die Belange der Senioren zu haben.

Programm April 2025