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Sonntag, 22. Mai 2016

Die Nachbarschaftshilfe: Dein Nachbar - Dein Nächster




Die Nachbarschaftshilfe „Dein Nachbar - Dein Nächster“

hat sich inzwischen recht gut etabliert. Das neueste Angebot, das wir machen können, ist die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen durch eine ehemalige Krankenschwester. Die Dienstleistung beinhaltet ausdrücklich keine Pflegedienstleistungen sondern soll pflegenden Familienangehörigen die Freiheit geben, ohne Zeitdruck und schlechtes Gewissen  eigenen Erledigungen, Arzt-, Friseurbesuch oder einem Einkaufsbummel nachzugehen. .
Die bereits bekannten Angebote wie Hilfe im Garten, Besorgungen machen, auf Tiere aufpassen, kleine Hilfsdienste im Haushalt oder kleine handwerkliche Arbeiten bleiben weiterhin bestehen.
Auch für Hilfe bei schriftlichen Erledigungen und Computerfragen steht ein Helfer zur Verfügung. Der Bürgerfahrdienst wird durch den Fahrdienst der Nachbarschaftshilfe immer dort ergänzt wo es sich um Fahrten außerhalb des für den Bürgerfahrdienst festgelegten Bereiches geht. Wir bemühen uns, die Wünsche zu erfüllen, die an uns herangetragen werden.
Wenn Sie  Hilfe brauchen, Fragen haben oder sich als Helfer in der Nachbarschaftshilfe nützlich machen wollen, melden Sie sich beim Hermine Feilen unter der Telefonnummer 08723-1530 oder schauen Sie am Dienstag  ab 14 Uhr am Marktplatz 3 im „Zentrum für Familie und Senioren“ vorbei.

hier gibt es den Flyer mit allen Informationen

Sonntag, 10. April 2016

Neue Fahrer für den Bürgerfahrdienst - Gesucht und gefunden




Hilfe für den Bürgerfahrdienst

Der Bürgerfahrdienst fährt nun schon seit 2009. Eine tolle Leistung haben die beiden Fahrer in sieben Jahren Woche für Woche geleistet. In der Zwischenzeit sind auch sie älter geworden und haben sich sehr wohl verdient, nach einer so langen Zeit ehrenamtlicher Tätigkeit keine Verpflichtungen mehr haben zu müssen. Einer der Fahrer ist wegen Krankheit ausgefallen, der zweite Fahrer hat angekündigt, dass er sich demnächst einer Operation wird unterziehen müssen - er wird also in absehbarer Zeit ausfallen. Beide werden von Zeit zu Zeit von einem dritten Fahrer unterstützt bzw. vertreten, der jedoch regelmäßig andere Dienstleistungen erbringt und nicht ständig zur Verfügung steht. Es ist also dringend notwendig, dass wir neue Fahrerinnen oder Fahrer finden, die bereit sind, den Dienst zu übernehmen.
Wie die Fahrer berichten ist der Bürgerfahrdienst bei den Nutzern sehr beliebt und den Fahrern macht ihr Dienst Freude, weil sie immer die Notwendigkeit spüren und viel Dankbarkeit von ihren Fahrgästen erfahren. Neben dem Dank, der von den gefahrenen Menschen kommt, gibt es auch eine Ehrenamtspauschale für die gefahrenen Stunden. Der Fahrdienst funktioniert folgendermaßen: Die Fahrer haben ein Mobiltelefon, auf dem Sie von 9 bis 12 Uhr am Montag und Mittwoch erreichbar sein sollen. Gefahren wird am Dienstag und Donnerstag im Umkreis von ca. 10 km um Arnstorf. Gefahren wird mit einem normalen PKW, den die Firma Lindner für den Bürgerfahrdienst kostenlos zur Verfügung stellt. Fahrgast kann jeder sein, der selbst kein Auto hat, keine Möglichkeit hat, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder nicht beweglich genug ist, um Erledigung zu Fuß zu machen. Die Einteilung der Fahrten nehmen die Fahrer nach Vereinbarung mit den Fahrgästen vor. Bisher ist es so, dass die Fahrer jede Woche wechseln. Es lässt sich aber auch denken, dass eine andere Regelung gefunden werden kann. Sicher ist aber: Je mehr Fahrer sich die Arbeit teilen, umso weniger Belastung ist es für den Einzelnen.  Und je mehr Fahrer gefunden werden, umso größer ist die Chance das Angebot auszudehnen, damit noch mehr Menschen das Angebot nutzen können.
Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, sich für den Bürgerfahrdienst zu engagieren, rufen Sie bitte bei der Seniorenbeiratsvorsitzenden Iris Salewski unter der Telefonnumer 08723-574 an. Sie wird dann mit Ihnen zusammen einen Termin mit einem der Fahrer vereinbaren, damit Sie mal einen Tag mitfahren können und sich selbst ein Bild von dem Umfang der Aufgabe machen können. Erst dann entscheiden Sie, ob das was für sie ist.  Und Sie können natürlich auch jederzeit mit dem Dienst wieder aufhören.
Also bitte, Führerscheinbesitzer bitte melden. Es wäre doch wirklich schade, wenn der Bürgerfahrdienst nach sieben Jahren eingestellt werden müsste, weil niemand bereit ist, sich hier einzubinden.

... und hier das Ergebnis

Sonntag, 11. März 2012

DaSein - Eröffnung der Ausstellung - Presse -

DaSein - Eröffnung der Ausstellung

Ungefähr 50 geladene Gäste waren zur Eröffnung der Austellung gekommen.

Die Pfarrer, der beiden Kirchen, Pfarrer Andreas Rembeck und Pfarrer Robert Schön; die Ehrenbürger bzw. Ehrenringträger Michael Bachmeier mit Gattin, Josef Haberl, Helmut Weileder, Max Weber; MdL a.D. Annemarie Hecker, der Geschäftsführer des Parkwohnstiftes, Helmut Schaitl, als VErtreter des VdK Johann Diranko, die Leiterin der Volkshochschule, Elisabeth Rieß,  Markträte und die Seniorenbeiräte.


Grußwort des Bürgermeisters Alfons Sittinger
Liebe Frau Salewski, liebe Mitglieder des Seniorenbeirates
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Da sein -ein neuer Blick auf die Pflege.
Mein besonderer Gruß gilt Pfarrer Andreas Rembeck und Pfarrer Robert Schön,
Ehrenbürger und Altbürgermeister Michael Bachmaier, den Ehrenringträgern Max Weber und Josef Haberl, dem Seniorenbeauftragten des Landkreises, Kreisrat Herbert Willmerdinger, der früheren Abgeordneten des Landtages, Annemarie Hecker, den anwesenden Damen und Herren Markträten mit 2. Bgm Hans Brunner an der Spitze, dem Geschäftsführer des Parkwohnstiftes, Helmut Schaitl.
Die Ausstellung kommt vom Bundessozialministerium und wird auf Anregung unserer ehemaligen Landtagsabgeordneten Annemarie Hecker bei uns gezeigt. Begleitet wird die Ausstellung  von einem umfangreichen und attraktiven  Begleitprogramm mit Foto und Malwettbewerb, MusiCafé und einer Fotoausstellung in der Leuchtbox.
Ihr, liebe Mitglieder des Seniorenbeirates habt dazu enorme Vorarbeiten geleistet und Ideen eingebracht.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
der Seniorenbeirat des Marktes gründete sich im Jahre 2006. Seither hat er, wie ich es  mir auch gewünscht habe, viele Impulse in Richtung „seniorenfreundlicher Markt Arnstorf“ gegeben. Ihr habt einige bedeutende Projekte in Gang gesetzt.
So können ältere Menschen  kostenlos einen Bürgerfahrdienst nutzen. Iris Salewski hatte die Idee zu einem MusiCafé. Du hast die Idee tatkräftig umgesetzt und die Veranstaltung als feste und gut besuchte Einrichtung etabliert. Der Seniorenbeirat wies eindringlich auf die schlechte Begehbarkeit des Granitpflasters im Ortsbereich insbesondere für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger hin. Wir haben dies aufgegriffen und mit der Neugestaltung des Kirchenplatzes wurde deshalb auch der Belag des Gehweges ausgetauscht und mit geschnittenen  Granitplatten eine sichere Verbindung vom Parkwohnstift zum Marktkern geschaffen.
Die heutige Eröffnung der Ausstellung ist ein weiterer Meilenstein in den Aktivitäten unseres Seniorenbeirates. Die Ausstellung und das Rahmenprogramm schärfen den Blick auf die Tatsache, dass unsere Gesellschaft älter wird und dass ältere Menschen irgendwann auch auf Hilfe oder gar Pflege  angewiesen sein können.
Alleine im Landkreis Rottal-Inn wird in den nächsten 20 Jahren die Zahl der über 65 jährigen um etwa 35 Prozent ansteigen. Fast jeder 3. Mitbürger wird dann über sechzig Jahre alt sein.
Mit dem Alter steigt auch das Risiko an Demenz zu erkranken. Prognosen sagen, dass jede zweite Frau und jeder dritte Mann an Demenz erkranken wird
Angesichts dieser Prognosen gewinnen die Projekte unseres Seniorenbeirates und die heutige Ausstellung hohe Aktualität. Ich danke Euch, liebe Damen und Herren Seniorenbeiräte herzlich für Eure Aktivitäten und wünsche der Ausstellung und dem Rahmenprogramm viele interessierte Besucherinnen und Besucher.
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Grußwort der Seniorenbeiratsvorsitzenden Iris Salewski


Sehr geehrte Damen und Herren

Ich freue mich sehr, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind und mit uns gemeinsam die Ausstellung „DaSein“ eröffnen.
Joachim Fuchsberger hat ein Buch geschrieben “Alt werden ist nichts für Feiglinge”
Sicher erwarten uns mit zunehmendem Alter auch Probleme, von denen wir uns – solange wir jung sind – keine Vorstellung machen können.
Und irgendwann kommt vielleicht doch der Tag, an dem wir das Leben alleine nicht mehr bewältigen können. Wie gut ist es dann, sich in gut ausgebildete und liebevoll pflegende Hände begeben zu können.
Was in der Pflege wirklich gebraucht wird, ist Gegenstand mancher Studien und es wird immer neu nach Möglichkeiten gesucht, den alten und zunehmend hilfloser werdenden Menschen die Pflege angedeihen zu lassen, die sie wirklich brauchen.
Wie der Alltag derzeit für viele Pflegebedürftige aussieht, zeigt die Ausstellung „DaSein – Ein neuer Blick auf die Pflege“ des Bundesministeriums für Gesundheit. Sie lädt den Betrachter ein, sich mit Pflege nicht nur im medizinisch-praktischen Sinne auseinanderzusetzen, sondern Pflege als gesellschaftliches Thema zu begreifen.
Zunehmend rückt auch das Thema „Demenz und Alzheimer“ in den Blick. Ein Thema, das für viele von uns vielleicht mit Sorge und Befürchtungen einhergeht.
Vielleicht hilft es ja, der „Gefahr“ mutig ins Auge zu schauen. Wenn ich mich mit einem Thema auseinandersetze, das mich ängstigt, wird es möglicherweise seinen Schrecken verlieren. Vielleicht bekomme ich Ideen, wie ich mit dem Problem gut umgehen kann.

Am 17. März wird Kerstin Hofmann zum Thema Demenz – eine Krankheit mit Zukunft!? einen Vortragsnachmittag anbieten.
Diesen Vortrag kann ich all denen empfehlen, die sich aus welchen Gründen auch immer, dem Thema nähern wollen. Bei mir hat er einige Ideen ausgelöst, was ich tun kann, um vielleicht zu verhindern, dass die Vergesslichkeit mich erwischt und er hat mir gezeigt, dass ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte unbedingt einige Dinge aufschreiben und festhalten muss, die den Pflegenden und meiner Familie den Umgang mit mir erleichtern, wenn es mich dann doch eingeholt hat, das große Vergessen. Jedenfalls hat bei mir der Vortrag dazu geführt, dass ich ein bisserl weniger Angst habe.

Im Rahmen der  Ausstellung „DaSein“ haben wir uns ein paar Dinge für Sie, die Besucher einfallen lassen.

Zur Begleitung der Ausstellung liegen Mappen bereit, die Sie zur Hand nehmen können und ganz in Ruhe die Ausstellung Bild für Bild betrachten und die Texte auf sich wirken lassen können.

Auf den Tischen liegen zwei Memory-Spiele, die sie gerne mit sich alleine oder zu mehreren spielen können und mit einem Wissensquizz können Sie prüfen, was Sie bereits über die Pflege gelernt haben.
Lassen Sie die Spiele bitte für die anderen Besucher liegen.

Sie werden auch „Das Buch der Erinnerungen“ auf einem der Tische finden. Die Idee habe ich auf der Internetseite der Alzheimer Gesellschaft gefunden. In deren Buch der Erinnerung haben sich bereits einige Prominente eingetragen. Mir gefiel die Idee so gut, dass ich Sie alle gerne anstecken möchte, auch einen Eintrag im Buch zu hinterlassen. Meiner steht schon drin und ich freue mich, wenn am Ende des Monats alle Seiten vollgeschrieben sind.

Auf den kleinen Tischen liegt Informationsmaterial, das Sie sich gerne mitnehmen können.
Ab morgen ist auch die Leuchtbox in der Eggenfeldener Straße geöffnet, in der „Fensterplatz“-Bilder des Fotografen Stefan Schilling zu sehen sein werden.
Morgen Nachmittag wird die Ausstellung „Füreinander da sein“ eröffnet. Gezeigt werden Bilder, die Kinder und Jugendliche  der Arnstorfer Schulen gemalt haben.
Als Besucher haben Sie die Möglichkeit, Ihrem Lieblingsbild Ihre Stimme zu geben. Die drei Bilder mit den meisten Stimmen bekommen einen Preis.
Schon am 15. März gibt es in der Raiffeisenbank die Fotoausstellung zum Thema „Füreinander da sein“. Noch ist Zeit, Bilder einzureichen.
Auch hier wird das Publikum die Bilder bewerten und auch hier gibt es einen Preis.
In die Zeit der Ausstellung fällt auch der MusiCafe-Termin. Hier werden uns – „Die Schwestern“ aus München mit Liedern aus den 30er bis 40er Jahren unterhalten.
Die Siegerehrung für die Wettbewerbe wird am 29. März wieder hier im Rathaus die Ausstellung abschließen.
An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis Danke zu sagen an
Annemarie Hecker, die die Idee zur Ausstellung geliefert hat und mich in die Richtung geschubst hat.
Danke – liebe Annemarie.
Einen herzlichen Dank sage ich unserem Bürgermeister, der von Anfang an die Idee zur Ausstellung unterstützt und mitgetragen hat und weder Kosten noch Mühen gescheut hat, die Durchführung zu ermöglichen.
Ein dickes Dankeschön auch an das Rathaus-Team, das in der Vorbereitungsphase ordentlich mit angepackt hat und uns in allem unterstützt hat.
Danke auch an die Schulen, deren Schulleiter und Kunsterzieherinnen, die uns eine Menge „Gemälde“ geliefert haben und an die beiden Banken, die uns bei den Ausstellungen unterstützt haben.
Nicht zuletzt ein herzliches Danke an meine Seniorenbeiräte, die alle gemeinsam das Konzept zur Ausstellung entwickelt haben und in der Schlussphase auch kräftig hingelangt haben, damit alles dort steht, wo es stehen soll.
Nun bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit und  wünsche ich Ihnen und uns einen informationsreichen März mit den Ausstellungen hier, in der Leuchtbox, in der Sparkasse  und der Raiffeisenbank.

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Grußwort von Annemarie Hecker, MdL a.D.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ganz herzlich dnake ich dem Seniorenbeirat mit Vorsitzender Iris Salewski für die Organisation dieser besonderen Ausstellung und Bürgermeister Sittinger für die Sensibilität zum Thema Demenz.

Es ist Fakt: Kaum eine Organisation traut sich, das Thema Demenz/Alzheimer von verschiedenen Seiten zu beleuchten.
Diese Ausstellung "DaSein" möchte einiges erreichen.
Betroffene und Angehörige sollen gestärkt und bestärkt werden, Alzheimer und Demenz darf kein Tabuthema bleiben.
  • Man muss den Menschen die Angst vor einem Leben mit Demenz nehmen. Ein Leben in Würde ist auch mit Demenz möglich.
  • Menschen die Pflegen und betreuen brauchen mehr Wertschätzung und Anerkennung.
  • Mehr als bisher brauchen Betroffene und Angehörige psychologische, organisatorische und finanzielle Unterstützung.
  • Von der Veranstaltung im März 2012 muss ein Appell an die Politik ausgehen.
  • Menschen mit geistig-seelischen Einschränkungene dürfen nicht schlechter behandelt werden, als Menschen mit körperlichen Defiziten.
  • Politische Grundlagen für Demenzkranke müssen geschafffen werden, damit Pflege zu Hause möglich ist, auch über einen langen Zeitraum.
  • Politikern muss nahe gebracht werden, dass baldmöchlich die rentenrechtliche Absicherung von pflegenden Angehörigen erheblich verbessert werden muss.
    Die Forderung ist klar:
    Pflege von Angehörigen miss genau so bewertet werden bei der Rente wie Kindererziehungszeiten.
  • Eine Botschaft darf nicht zu kurz kommen:
    Wer mit an Alzheimer bzw. Demenz Erkrakten zu tun hat, der weiß:
    Demenzkranke können genau so glücklich sein, wie jeder andere.
    Der österrreichische Schriftsteller Arno Geiger schreibt über das Leben seines an Alzhimer erkrankten Vaters: "Die Lebensqualität von Alzheimerpatienten ist im Vergleich mit vielen anderesn Krankheiten gar nicht so schlecht. Sie haben keine Schmerzen, sie vergessen viel, sie vergessen oft auch, dass sie alt sind."
So tragisch die Krankheit ist, Mittel und Wege aufzuzeigen, lernen damit umzugehen, das will der Seniorenbeirat erreichen.
Ganz sicher bin ich mir, mittelfristig gesehen wird Arnstorf mit Bürgermeister Alfons Sittinger und Iris Salewski als Seniorenbeiratsvorsitzende DIE senioren- und demenzfreundliche Kommune sein.



Donnerstag, 23. Juni 2011

Lebensräume zum Älterwerden



Zukunft Quartier - Lebensräume zum Älterwerden. Band 1 bis 5 


Die Bände können Sie auf der Seite der Bertelsmann Stiftung finden (ein wenig herunterscrollen zum Thema Seniorenpolitik)
 

Themenheft 1: Hilfe-Mix – Ältere Menschen in Balance zwischen Selbsthilfe und (professioneller) Unterstützung
Themenheft 2: Gemeinsam mehr erreichen – Lokale Vernetzung und Kooperation
Themenheft 3: Den neuen Herausforderungen begegnen - Mitarbeiter weiter qualifizieren
Themenheft 4: Neue Wohnformen im Alter – Finanzierungsmöglichkeiten innovativ gestalten
Themenheft 5: Innovationen ermöglichen – Wirkungsorientiert steuern

Zukunftsorientierte Seniorenpolitik



Arnstorf beteiligt sich an Netzwerk

Wir werden weniger, älter und bunter. Dies sind die wesentlichen Eckpunkte des demographischen Wandels und dies betrifft auch Arnstorf. Schon jetzt gibt es mehr über 65jährige als unter 20jährige und der Anteil der über 80jährigen wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Wie wollen wir leben mit weniger jungen, mehr älteren Menschen und mehr Menschen mit Migrationshintergrund? Liegen in dieser Entwicklung nur Probleme oder gibt es auch Chancen, die es zu nutzen gilt? Arnstorf beteiligt sich zusammen mit 29 Kommunen aus Bayern an dem vom bayerischen Sozialministerium und der Bertelsmann Stiftung initiierten NetzwerkBildung für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik.
Unter der Moderation des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, das die "NetzwerkBildung" als 2-monatigen Workshop konzipiert hat, werden hier gemeinsam Ziele, Strategien und Handlungskonzepte formuliert, um in einer älter werdenden Gesellschaft die Lebensqualität zu erhalten. "Jede Kommune soll für sich eine maßgeschneiderte Strategie entwickeln und doch sollen sich die Kommunen austauschen, zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, damit nicht 30 mal das Rad neu erfunden wird", so Frau Salewski vom Seniorenbeirat, die für Arnstorf an dem Netzwerk teilnimmt. 

Das Netzwerk startete im Januar 2009 mit einer Einführungsveranstaltung in Wasserburg. Da die Teilnehmenden aus ganz Bayern stammen, wurde im Internet eine virtuelle Lern- und Arbeitsumgebung mit verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen, auf der sich die Teilnehmenden austauschen und ihre "Hausaufgaben" erledigen. Bis Anfang März 2009 haben sie Zeit, um ein kommunales Handlungskonzept zu erarbeiten, das dann sehr zeitnah umgesetzt werden soll.

"Seniorenpolitik ist für den Markt Arnstorf ein wichtiges Thema", betont Bürgermeister Alfons Sittinger. "Es ist uns bewusst, dass wir uns auf eine im Durchschnitt immer ältere Bevölkerung einstellen müssen. Das bedeutet für uns neue Herausforderungen in der Kommunalpolitik, die wir offensiv angehen und gestalten wollen. Der Markt Arnstorf hat sich deshalb auch um die Teilnahme an diesem für uns kostenlosen Netzwerk "zukunftsorientierte Seniorenpolitik" beworben", so Sittinger. 

Als zweite Aufgabe war die Entwicklung eines Projekts bestellt worden. Arnstorf hat sich mit der Planung zur Einrichtung eines Fahrdienstes beteiligt. Dieses Projekt war angeregt worden durch den Artikel in der Presse vom 26. Januar 2009. Dass ein Fahrdienst kommen wird steht inzwischen fest, den genauen Zeitpunkt werden wir bekannt geben.

Am 5. März 2009 endete die Betreuung des Workshops durch die Organisatoren mit einem Workshoptag in Wasserburg. Die Teilnehmer trafen sich nach einer intensiven Onlinephase, in der gegenseitiger Ideen- und Informationsaustausch im Vordergrund stand, noch einmal zu persönlichen Gesprächen. Übereinstimmend sprachen die Teilnehmer den Organisatoren großes Lob für die Leitung und Moderation der Gruppe aus und bedauerten den Wegfall der Moderation. Am Nachmittag stellten die Teilnehmer auf einem "Markt der Möglichkeiten" ihre Arbeit vor Ort und ihr Projekte vor. Frau Salewski präsentierte die Arbeit des Seniorenbeirats in Arnstorf und die geplanten Aktivitäten in diesem und den nächsten Jahren. Bis zum Ende des Jahres wird der Onlineraum für den Austausch der Teilnehmer noch offen stehen, sodass die Kontakte zu den anderen Kommunen weiterhin gepflegt werden kann, was Frau Salewski auf jedem Fall tun will, da aus den anderen Kommunen wertvolle und hilfreiche Informationen zu erhalten sind und sie mit ihrer Erfahrung den anderen Unterstützung geben will.

Annette Scholl (KDA) eröffnet den "Markt der Möglichkeiten"
Iris Salewski präsentiert die Aktivitäten des Seniorenbeirats Arnstorf

Kontakt: Wenn Sie mehr über das Netzwerk wissen wollen, nehmen Sie mit Iris Salewski (Tel. 08723-574) Kontakt auf oder schauen sie auf die Homepage von Arnstorf. Unter Einrichtungen/Seniorenbeirat finden Sie die erste "Hausaufgabe", die sich mit der aktuellen Situation in Arnstorf beschäftigt und die Bevölkerungsentwicklung bis 2025 ins Auge faßt. Ergänzende Daten findet man auf wegweiser-kommune.de.