Donnerstag, 2. Februar 2012

MusiCafè am 29. Januar 2012

Petersburger Schlittenfahrt

Rosmarie Büchner und Claudia Hargasser waren die beiden Interpreten des MusiCafè-Nachmittags. Fulminant begann es vierhändig am Flügel mit der Petersburger Schlittenfahrt von Richard Eilenberg. Quer durch die Zeit ging‘s vom 19. Jahrhundert zurück ins 17..Jh. zu den Venezianern Antonio Lotti und Antonio Caldara. Claudia Hargasser trug „Sebben Crudele“ so hinreißend vor, dass man auch im Publikum die Sehnsucht spüren konnte, von der das spätbarocke Lied erzählt.
Weiter ging es mit der Zeitmaschine ins 18. Jh. zu  Franz Schuberts  „Liebhaber in allen Gestalten“ und Mozarts „Veilchen“. Von dort aus wagte Claudia Hargasser den Sprung ins 20. Jahrhundert zu Henry Mancini mit Moon River und Amanda McBroom mit „The Rose“.
Bei den anschließenden Volksliedern sang das wieder sehr zahlreich erschienene Publikum begeistert mit. Hier wanderte der „Wandersmann“ zu „einem kühlen Grunde“ und schließlich zur „Mühle am rauschenden Bach“. Den Abschluss bildete wieder vierhändig gespielt der „Entertainer“ von Scott Joplin.
Und weil der Beifall gar nicht enden wollte, durften sich die Zuhörer noch an einer Zugabe erfreuen.

Der nächste MusiCafè-Termin ist der 25. März 2012 wieder um 14.30 Uhr. Dieses Mal konnte der Seniorenbeirat „Die Schwestern“ aus München gewinnen, die mit Liedern aus den 20er bis 40er Jahren zu einem „Kaffeekränzchen mit Klavierbegleitung“ einladen.

Endlich Rente! ... und nun? - Wie es weiter geht.


Das Gesprächsforum für junggebliebene ältere Menschen „Endlich Rente! ... und nun?“ hat im vergangenen halben Jahr stattgefunden.  Im ersten Treffen ging es darum, herauszufinden, wie man mit der neuen Freiheit umgehen kann und ob man sich eventuell ehrenamtlich engagieren mag. Im zweiten Treffen ginge es um die Wünsche, die jeder Einzelne ans Alter hat. Beim dritten Treffen ging es um das Miteinander der Generationen und darum, wie man den Problemen begegnen kann. Anfang Januar erhielt die Gruppe von Christian Rester Informationen über ehrenamtliche Projekte, die in anderen Gemeinden in Bayern, wie z.B. in Regensburg, schon seit einiger Zeit laufen. Er informierte auch über die versicherungstechnischen Aspekte von Ehrenamt. Nun wäre eigentlich Schluss gewesen. Damit es nicht so einfach endet und um noch ein „Projekt“ auf den Weg zu bringen, haben sich die Rentner Anfang Februar noch einmal zusammen gefunden. Dieses Mal war Frau Aldozo-Entholzner eingeladen, um ihr Projekt „Familienpaten“ vorzustellen. Zur Familie, so die Seniorenbeiratsvorsitzende Iris Salewski, gehören nicht nur junge Menschen und Kinder, sondern eben auch Oma und Opa. Ingrid Aldozo erklärte den Anwesenden das Konzept und es gab auch einige Fragen zur Vorgehensweise. An anderer Stelle wurde das Projekt schon mehrfach vorgestellt und an verschiedenen Stellen liegen kleine Broschüren aus, die darüber informieren. Geeignet ist es sicherlich auch für Rentner, die sich gerne als ehrenamtliche Familienpaten betätigen möchten. Das hat auch vier der anwesenden Rentner überzeugt und sie haben sich in eine Liste als potentielle Paten eingetragen. Der Seniorenbeirätin Iris Salewski liegt noch ein Projekt am Herzen, das schon seit einiger Zeit als Konzept in der Schublade schlummert und Menschen braucht, die sich engagieren wollen und die über Computerkenntnisse und Organisationtalent verfügen: Ein Nachbarschaftshilfeprojekt. Es gibt sicher in der Gemeinde Menschen, die einerseits über Zeit, Geschick und eine besondere Fähigkeit verfügen; auf der anderen Seite gibt es Menschen, die Hilfe und Unterstützung für eine bestimmte Sache benötigen. Die Idee: man bringt die einen mit den anderen zusammen und allen ist geholfen. Die Zeit war leider viel zu kurz, um diese Ideen noch weiter zu verfolgen. Darum haben die Teilnehmer beschlossen, sich am 6. März 2012 im Cafè Hierzegger um 15 Uhr zu treffen. Alle, die neugierig sind, die eine Idee haben und die gerne ihren Nachmittagskaffee in Gesellschaft trinken wollen, sind herzlich eingeladen zum Rentner- und Pensionisten-Treff.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Buchempfehlungen

Empfehlenswerte Bücher

Diese Liste kann sicher ergänzt und weitergeführt werden.
Sachbücher zum Thema Alzheimer-Demenz
  • Michael Allard u.a.:
    Alzheimer Demenz
    Springer Heidelberg, 1988
  • Alzheimer Europe (Hrsg.):
    Handbuch der Betreuung und Pflege von Alzheimer-Patienten
    Deutsche Ausgabe übersetzt und bearbeitet von Alexander Kurz
    Thieme Verlag Stuttgart, 1999
  • Rüdiger Bauer / Günter Kreuzpaintner:
    Erzähl mir deine Geschichte
    Verlag Ibicura, 2004
  • Erwin Böhm:
    Ist heute Montag oder Dezember?
    Psychiatrie-Verlag, 1992
  • Corry F. M. Bosch:
    Vertrautheit, Studie zur Lebenswelt dementierender alter Menschen
    Urban & Fischer Verlag, 1998
  • Bundesministerium für Gesundheit:
    Wenn das Gedächtnis nachlässt.
    Ratgeber für die häusliche Betreuung demenzkranker älterer Menschen
    DVG mbH Meckenheim
    Birkenmaarstraße 8, 53340 Meckenheim, Tel. 0 22 25/92 61 44
  • Huub Buijssen;
    Demenz und Alzheimer verstehen - mit Betroffenen leben
    Beltz-Verlag, 2003
  • Hans Förstl:
    Demenzen in Theorie und Praxis
    Springer-Verlag, 2000
  • Rose Götte / Edith Lachmann:
    Alzheimer - was tun? Eine Familie lernt, mit der Krankheit zu leben
    Beltz-Verlag, 2000
  • Erich Grond:
    Die Pflege verwirrter Menschen
    Lambertus-Verlag, 2004
  • Lore Großhaus:
    Und wo bleibt mein eigenes Leben? Hilfe für pflegende Angehörige
    Kreutz-Verlag Stuttgart, 2003
  • Martina Gümmer u.a.:
    Im Labyrinth des Vergessens. Hilfen für Altersverwirrte und Alzheimerkranke
    Psychiatrie-Verlag Bonn, 2002
  • M. Haupt:
    Erkennen und Behandeln der Demenz
    Verlag Mainz, 1998
  • M. Haupt:
    Möglichkeiten zur Aktivierung und zur Beschäftigung demenzkranker alter Menschen
    Alzheimer Schriften, Verlag Mainz, 1998
  • Edda Klessmann / Peter Wollschläger:
    Wenn Eltern Kinder werden und doch Eltern bleiben
    Verlag Hans Huber Bern, 2001
  • Dr. med. Günter Krämer:
    Alzheimer-Krankheit: Antworten auf die häufigsten Fragen
    Trias-Verlag, 2000
  • Dr. med. Günter Krämer:
    Alzheimer-Kranke betreuen
    Trias-Verlag, 2001
  • Nancy L. Mace / Peter V. Rabins:
    Der 36-Stunden-Tag
    Verlag Hans Huber Bern, 2001
  • Karl F. Maier:
    Alzheimer / Demenz
    Kneipp-Verlag Leoben, 2001
  • Kurt-Emil Merki / Gunter Krämer:
    Rückwärts! Und alles vergessen / Anna und Otto Nauer: Mit Alzheimer leben
    Econ-Verlag, 2001
  • Rüdiger Mielke / Josef Kessler:
    Alzheimersche Erkrankung und andere Demenzen
    Hofgrefe-Verlag, 1994
  • Bere Miesen:
    Leben mit verwirrten älteren Menschen
    Trias-Verlag, 1998
  • Ian Morten:
    Die Würde wahren
    Klett Cotta, 2002
  • Niemann-Mirmehdi, Mechthild:
    Alzheimer: Was tun, wenn die Krankheit beginnt?
    Trias-Verlag, 2003
  • Monika Pigorsch u.a.:
    RückSchau-Arbeit
    Verlag Modernes Leben, 2002
  • Johanna Radenbach:
    Aktiv trotz Demenz
    Handbuch für die Aktivierung und Betreuung von Demenzerkrankten
    Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2009
  • Barry Reisberg:
    Hirnleistungsstörungen: Alzheimersche Krankheit und Demenz
    Beltz PVU, 1987
  • David Shenk:
    Das Vergessen: Alzheimer, Porträt einer Epidemie
    Europa Verlag 2005
  • Peter Tackenberg u.a.:
    Demenz und Pflege
    Mabuse-Verlag, 2003
  • Angelika Trilling u.a.:
    Erinnerungen pflegen
    Vincentz, 2001
  • Marcus Waselewski:
    Demenz in Altenpflegeheimen
    Schlütersche, 2002
  • Gabriela Zander-Schneider:
    Sind Sie meine Tochter? Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter
    Rowohlt Taschenbuch-Verlag, 2006


Romane
  • Martin Suter: Small World, Diogenes Verlag
  • Margaret Forster: Ich glaube ich fahre in die Highlands, Fischer Taschenbuch
  • Nicholas Sparks: Wie ein einziger Tag, Heyne Verlag 
  • Almut Tina Schmidt: Meinen Name weiß Oma schon lange nicht mehr, Elefanten Press (Kinderbuch)
  • Virginia Ironside: Nein! Ich will keinen Seniorenteller! Das Tagebuch der Marie Sharp; Goldmann Nr. 46868 
  • Arno Geiger; Der alte König in seinem Exil
  • Jonas Jonasson; Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand 
  • Katrin Hummel; Gute Nacht, Liebster

Mittwoch, 23. November 2011

Der Seniorenbeirat lädt ein:
zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb im Rahmen der Ausstellung „DaSein“ des Bundesministeriums für Gesundheit, die vom 8. Bis 29. März 2012 im Sitzungssaal des Rathauses gezeigt wird.

Das Thema ist:

„Füreinander da sein“

Wir wünschen uns Bilder, auf denen Menschen gezeigt werden, die füreinander das sind, wie junge Menschen für Eltern oder Großeltern sorgen oder wie die Großeltern für die Enkel da sind. Auch Bilder von pflegenden Menschen und ihren „Schützlingen“ sind willkommen.

Die Siegerfotos würden wir gerne dem Bundesministerium für Gesundheit für die Sammlung der Zusatzbilder zur Ausstellung „DaSein“ zur Verfügung stellen.
Zudem wollen wir sie auf unserer Internetseite veröffentlichen und in den Blog einbinden.
Darum verpflichtet sich jeder, der ein Foto einreicht, mit dieser Art der Veröffent­lichung einverstanden zu sein. Das beinhaltet auch die Forderung, dass die foto­grafierten Menschen damit einverstanden sind und dass der Einreicher das alleinige Nutzungsrecht an dem Bild hat. Mit dem Einreichen eines Fotos gilt diese Forderung als anerkannt und erfüllt.

Wer im Vorfeld nachlesen will, worum es bei der Ausstellung geht, findet reichlich Informationen unter: http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeausstellung.html.

Teilnehmen kann jeder, ob jung, ob alt, ob arm, ob reich, Profi oder Laie. Jeder Teilnehmer kann ein Bild einreichen.

Die eingereichten Fotos  müssen eine Größe von 13x18 bis 14x21 cm (= DIN A 5) haben.
Auf der Rückseite müssen der Titel des Bildes, Name und Adresse sowie Telefon­nummer des Einreichenden stehen; bei Kindern bitte unbedingt auch das Alter.

Preis: Der Sieger erhält 75 €, der Zweite 50 € und der Dritte bekommt 25 €
Termine:
Abgabe der Bilder bis 10.3.2012 im Rathaus (Frau Fink)
Foto-Ausstellung: vom 15.3. bis 26.3.2012 in der Raiffeisenbank Arnstorf
Auswertung nach dem 26.3.2012
Bekanntgabe der Sieger: 29.3.2012 auf der Schlussveranstaltung
Die Teilnehmer werden öffentlich bekannt gegeben und werden gebeten, bei der Schlussveranstaltung anwesend zu sein. Die Sieger werden schriftlich oder tele­fonisch benachrichtigt und sie erhalten ihren Preis bei der Schlussveranstaltung oder es wird eine andere Vereinbarung getroffen.

Donnerstag, 17. November 2011

Einladung zum 4. MusiCafé

Der Seniorenbeirat lädt ein: 
 
  „Es wird schon gleich dunkel“


Zum MusiCafé am 1. Advent kommt die ARNSTORFER HAUSMUSIK.

Es findet am
27. November 2011
um 14.30 Uhr
im Saal des Parkwohnstiftes  statt.


Diesmal stehen zu Beginn ein paar flotte Melodien auf dem Programm. Zum Einstimmen in den Advent werden die Besucher Hirten- und Krippenlieder hören. Auch zum Mitsingen ist wieder etwas dabei.
Mit heiteren und besinnlichen Texten wird der musikalische Genuss  gewürzt.

Wie beim letzten Mal ist der Besuch des MusiCafés kostenlos.
Lediglich die verzehrten Getränke und Kuchen müssen die Besucher nach der Preisliste des Parkwohnstift-Cafés bezahlen.
Wir wollen, dass alle die Musik konzentriert genießen können, die Zuhörer ebenso, wie die Musiker. Darum bitten wir  um Verständis, dass es erst ab 15.15 Uhr Kaffee und Kuchen geben wird.

Eingeladen sind alle - ob jung oder alt – die Freude an Musik haben.
Der Seniorenbeirat freut sich, wenn viele kommen und sich auf ein musikalisches Schmankerl am Nachmittag im Parkwohnstift einfinden.